Uzwil +41 71 951 48 48 Geöffnet bis 18:30 Uhr Flawil +41 71 393 37 37 Geöffnet bis 18:30 Uhr Herisau +41 71 351 37 37 Geöffnet bis 18:30 Uhr
Ältere Person im Gespräch mit erwachsenem Kind im Wohnzimmer, Altersschwerhörigkeit erkennen und ansprechen

Altersschwerhörigkeit erkennen: die typischen Anzeichen

Der Fernseher wird lauter, Gespräche in Gesellschaft strengen an, und «Wie bitte?» wird zur Standardfrage? Altersschwerhörigkeit kommt schleichend, oft bemerken es Angehörige zuerst. Unser Team aus diplomierten Hörakustikerinnen und Hörakustikern sowie unserem Hörakustikermeister prüft Ihr Gehör kostenlos, an unseren Standorten in Uzwil, Flawil und Herisau.

Altersschwerhörigkeit, fachsprachlich Presbyakusis, ist der schleichende, meist ab etwa dem 50. Lebensjahr zunehmende Verlust des Hörvermögens im Alter, ausgelöst durch einen fortschreitenden, nicht rückbildungsfähigen Verlust von Haarsinneszellen im Innenohr. Weil der Verlauf so langsam ist, bemerken viele Betroffene ihn selbst kaum; oft fällt zuerst Angehörigen auf, dass der Fernseher lauter gestellt wird oder Nachfragen häufiger werden. Nicht jeder Hörverlust ist allerdings altersbedingt: Tritt er plötzlich oder nur auf einem Ohr auf, gehört er zeitnah in ärztliche Abklärung. Wir prüfen Ihr Gehör, beraten Sie ehrlich und begleiten bei Bedarf die Anpassung eines Hörgeräts, in Zusammenarbeit mit Ihrer HNO-Ärztin oder Ihrem HNO-Arzt (ORL).

Presbyakusis: was im Ohr passiert

Im Ohr gehen bei Presbyakusis nach und nach Haarsinneszellen im Innenohr verloren. Presbyakusis, so der Fachbegriff für Altersschwerhörigkeit, tritt gehäuft ab etwa dem 50. Lebensjahr auf, erste Veränderungen im Gehör können aber schon deutlich früher beginnen.

Weil die für hohe Frequenzen zuständigen Haarsinneszellen zuerst betroffen sind, beginnt der Hörverlust meist im Hochtonbereich. Deshalb fallen anfangs oft hohe Stimmen, Konsonanten wie s, f oder ch sowie feine Geräusche wie Vogelzwitschern zuerst weg. Lärmbelastung (dauerhaft über 85 dB) und genetische Veranlagung können den altersbedingten Prozess zusätzlich verstärken.

Typische Anzeichen von Altersschwerhörigkeit

Diese Anzeichen bemerken Betroffene und Angehörige häufig zuerst, einzeln oder in Kombination.

  • Der Fernseher wird lauter: Angehörige bemerken oft zuerst, dass die Lautstärke bei Fernsehen oder Radio schrittweise steigt.
  • Häufiges Nachfragen: «Wie bitte?» wird zur Standardfrage, vor allem wenn mehrere Personen gleichzeitig sprechen.
  • Gespräche in Gruppen strengen an: In Restaurants, an Familienfeiern oder bei Hintergrundlärm wird es zunehmend anstrengend, einzelnen Stimmen zu folgen.
  • Hohe Stimmen und Vogelzwitschern fehlen: Weil Presbyakusis zuerst die hohen Frequenzen betrifft, werden helle Kinder- oder Frauenstimmen sowie Vogelgezwitscher zuerst undeutlich.
  • Telefonieren wird schwieriger: Ohne Mimik und Lippenbild zum Mitlesen fällt vielen Betroffenen das Verstehen am Telefon zuerst auf.

Klarheit bringt ein kostenloser Hörtest.

Altersschwerhörigkeit ist weit verbreitet

Schwerhörigkeit im Alter gehört zu den häufigsten Einschränkungen überhaupt, und sie lässt sich heute gut ausgleichen. Je früher Sie Ihr Gehör prüfen lassen, desto leichter fällt später die Gewöhnung an ein Hörgerät.

Warum früh handeln sinnvoll ist

Wird ein Hörverlust über längere Zeit nicht ausgeglichen, verlernt das Gehirn nach und nach, Gehörtes zu verarbeiten; Fachleute sprechen von Hörentwöhnung. Ein Hörgerät gleicht den Hörverlust aus und hält das Sprachverstehen im Training. Es heilt die Altersschwerhörigkeit nicht, macht Gespräche in Gruppen aber wieder leichter, und viele Betroffene nehmen wieder aktiver am Leben teil.

Wann es keine Altersschwerhörigkeit ist: Kommt ein Hörverlust plötzlich oder nur auf einem Ohr, ist das keine Altersschwerhörigkeit, sondern möglicherweise ein Hörsturz. Dann lohnt sich eine rasche ärztliche Abklärung, am besten bei einer HNO-Ärztin oder einem HNO-Arzt (ORL). Mehr dazu in unserem Beitrag Hörsturz erkennen: Anzeichen und was jetzt zu tun ist.

Der Weg zu gutem Hören bei uns

Niederschwellig und mit persönlicher Beratung: So läuft die Versorgung bei uns ab.

  1. Kostenloser Hörtest

    In Uzwil, Flawil und Herisau testen wir Ihr Gehör kostenlos, ohne Verpflichtung und in rund 30 Minuten.

  2. Beratungsgespräch

    Unsere diplomierten Hörakustikerinnen und Hörakustiker sowie unser Hörakustikermeister erklären die Ergebnisse verständlich und stellen Ihre Fragen in den Mittelpunkt. Beratung steht bei uns vor dem Verkauf.

  3. 30 Tage kostenlos probetragen

    Sie testen Hörgeräte im echten Alltag, bevor Sie sich entscheiden.

  4. Anpassung und Nachsorge

    Nach der Entscheidung passen wir das Hörgerät fein auf Ihr Gehör an und begleiten Sie danach mit regelmässigen Kontrollen weiter.

Kosten und Unterstützung

Die Kosten für ein Hörgerät hängen vom Modell und vom individuellen Bedarf ab; zu AHV und IV beraten wir Sie gerne. Mehr dazu in unserem Beitrag Was kostet ein Hörgerät?.

Weiterführende Themen

  • Hörgeräte bei uns: grosse Herstellerauswahl, 30 Tage kostenlos probetragen.
  • Tinnitus-Beratung: Pfeifen oder Rauschen im Ohr? Wir beraten Sie zu möglichen Ursachen, zum Umgang damit und zu Versorgungsmöglichkeiten.
  • Kostenloser Hörtest: Ihr Gehör prüfen wir gerne kostenlos, an allen drei Standorten.

Ihr kostenloser Hörtest

Ob für sich selbst oder für einen Angehörigen: Gerne können Sie einen Termin an einem unserer drei Standorte in Uzwil, Flawil oder Herisau vereinbaren. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen, ganz in Ruhe.

Häufige Fragen

Ist Altersschwerhörigkeit heilbar?

Nein. Die Haarsinneszellen im Innenohr, die bei Presbyakusis verloren gehen, wachsen nicht nach. Ein Hörgerät gleicht den Hörverlust aus und kann das Sprachverstehen im Alltag verbessern, es heilt Altersschwerhörigkeit aber nicht.

Ab welchem Alter beginnt Altersschwerhörigkeit?

Presbyakusis tritt gehäuft ab etwa dem 50. Lebensjahr auf, erste Veränderungen im Innenohr können aber schon deutlich früher beginnen. Spürbar wird der Hörverlust meist erst später, oft bemerken es Angehörige zuerst.

Woran erkenne ich, dass ein Angehöriger schlechter hört?

Typische Anzeichen sind ein lauter gestellter Fernseher, häufiges Nachfragen («Wie bitte?»), anstrengende Gespräche in Gruppen oder bei Hintergrundlärm, undeutliche hohe Stimmen und Vogelzwitschern sowie Schwierigkeiten beim Telefonieren. Ein kostenloser Hörtest bei uns bringt Klarheit.

Was, wenn das Gehör plötzlich oder nur auf einem Ohr schlechter wird?

Das ist keine Altersschwerhörigkeit, sondern möglicherweise ein Hörsturz. Dann lohnt sich eine rasche ärztliche Abklärung, am besten bei einer HNO-Ärztin oder einem HNO-Arzt (ORL). Mehr dazu in unserem Beitrag Hörsturz erkennen.

Wir beraten Sie gerne persönlich

Ihre Fragen sind willkommen. Unser Fachteam in Uzwil, Flawil und Herisau nimmt sich Zeit für Sie.

Termin vereinbaren Standorte ansehen

Weitere Beiträge

Mehr aus dem Bereich Hörakustik.

Alle Beiträge